2018

Burgos bis Astorga

Anfahrt

Endlich geht es wieder los. Frühmorgens um 6:50 steige ich mit Klara in den TGV nach Paris. in Paris Est angekommen wechseln wir wieder, wie letztes Jahr, den Bahnhof und fahren mit der Metro zum Gare Montparnasse. Dort müssen wir auf den Anschluss-TGV warten und schauen uns das bunte Treiben auf dem Bahnhof an. Weiter geht es dann bis Hendaye. Dort wechseln wir in den Nachtzg nach Lissabon, welchen wir um 22:005 in Burgos verlassen. Klara kann endlich laufen, denn sie musste in Spanien in ihrer Transportkiste verbringen. Diese Kiste verschenlke ich in Burgas an den Stationsbeamten. Kurz vor 23 Uhr sind wir dann in unserem Hotel, das ich bereits von zuhause aus gebucht hatte.

Tag 1

Und dann können wir endlich unseren camino starten. Unser letztes Teilstück auf unserem langen Weg durch Europa. knapp 500 km liegen bis Santiago vor uns und weitere knappe 90 bis Finisterre. So ist der Plan.....

 

 

 

Nach einem letzten Blick auf die Kathedrale gehen wir Richtung Westen.

 

 

Wir treffen nur auf ein paar vereinzelte Pilger.

 

 

 

 

 

Bei der Universität blickt uns ein Pilger entgegen.

 

 

 

 

in Tardajos mache ich mit Klara in einer kleinen Bar die erste Pause und hole mir ein Frühstück.ich mich an eine Bar.

Klara bekommt am Pilgerbrunnen frisches Wasser

wir sind nun auf der Meseta angekommen. Schier endlos breitet sich diese flache Hochebene vor uns aus. Jetzt, Anfang September sind die Felder abgeerntet und nach wochenlanger Trockenheit ist das Land staubig und öde. Aber mit einem eigentümlichen Reiz. Wir kommen in Hornillos del Camino an. Es ist erst knapp 14 Uhr und so beschliesse ich noch weitere 11km bis Hontanas zu gehen.


Die Sonne brennt erbarmungslos; Klara läuft in meinem Schatten. Ab und zu steht auch ein kleiner Busch oder Baum am Wegrand, auch da findet sie Schatten.

Den Ort Hontanas sehen wir erst knappe 100 m bevor wir ihn erreichen, da er in einer kleinen Senke liegt.

 

 

wir bekommen gleich am Ortseingang in der Herberge einen Platz in einem 6-Zimmer, welches wir ganz alleine für uns haben.

 

Zum Abendessen gibt es Paella, das ich mit Stefan aus Bühl und John aus Dänemark zu mir nehme.

 

 

 

 

Danach gehe ich noch eine Runde mit Klara

Dann geht die Sonne unter und der Pilger schlafen......

Tag 2

 

 

Der nächste Morgen sieht uns bei Sonnenaufgang bereits einige Zeit auf dem camino.

 

Zuerst geht es auf schmalen Feldwegen durch die wilde Landschaft.

Bald schon wechseln wir auf die wenig befahrene Straße (es ist Sonntag), die wir bis ins 4,5 km entfernte Castrojerez nicht mehr verlassen.

 

In einem Nebengebäude des Convents San Anton ist eine Herberge untergebracht. Dort läuft barocke Geigenmusik.

 

Beschwingt gehe ich mit Klara vorbei.

In der Ferne liegt Castrojerez m Sonnenschein; dahinter erstreckt sich der Tafelberg, den wir überqueren werden.

 

 

 

 

wie ein schmales Band zieht sich der PFad an der Bergflanke nach oben.

Nur ganz vereinzelt stehen Büsche am Wegrand, dort findet Klara immer wieder Schatten.

oben angekommen treffen wir auf einige Pilger die sich vom Aufstieg ausruhen, die Aussicht geniessen und ein "Gipfelfoto" schiessen.

Wir tun es ihnen gleich.

Etwas über 15 Minuten geht es auf dem Hochebene des Tafelberges weiter.

Danach bietet sich ein atemberaubender Blick über die Meseta.

 

 

 

Der Abstieg ist sehr steil, etwa 20%.

Mein linkes Knie beginnt zu schmerzen, irgendwie geht es aber weiter.

Ich mache an einem kleinen Ratsplatz an der Quelle Fuente el Piojo Pause, bevor es wieder auf Asphalt weitergeht. Auch an der Kirche San Nicolas, die als Herberge betrieben wird, mache ich nochmal Rast.

In Itero de la Vega angekommen will Klara gleich in die erste Bar , aber ich gehe weiter bis zur Dorfmitte wo sich unsere heutige Herberge, La Mochila, befindet.

Dort treffen wir auch wieder auf Stefan und einen Pilger aus Hannover, mit denen ich den Abend verbringe.

Ein Gast der dazugehörigen Bar ist ganz begeistert von Klara.

 

Er erklärt mir, dass er den gleichen Hund hat. Ganz aufgeregt läuft er nach Hause und holt ihn.

Blöd nur, dass Klara nichts von ihm wissen will......

Tag 3

 

 

Der nächste Morgen sieht uns wieder früh auf dem Camino.

 

Die Sonne ist noch nicht aufgegangen und wir beide sind die einzigen Pilger weit und breit.

 

Am Ortseingang von Boadilla de Camino werden wir von einem Esel begrüßt,

am Ortsausgang werden wir von einem Pferd mit Schafherde verabschiedet


Der Weg führt bis nach Fomista an einem Kanal entlang,

der am Ortseingang in einer Schleuse endet


die Schmerzen im linken Knie werden stärker.

 

bon camino, Pilger

inzwischen sind wir auf der berüchtigten Pilgerautobahn angekommen.

Der camino führt direkt an der Straße entlang, kilometerweit, von Ort zu Ort.

Ich sehe weit vorn den Ort, der langsam, Schritt für Schritt, näherkommt.

Der Blick ist nur nach vorn gerichtet, findet sonst keinen Halt in der flachen Landschaft, die sich links und rechts ausbreitet.

Und Klara läuft und läuft.

In der Herberge in Villarmentero bekommen wir eine kleine Pilgerhütte zugewiesen, nur für uns beide

 

 

 

Klara fühlt sich gleich zuhause


 

 

 

 

Klara zeigt wenig Begeisterung für das Interesse des Maultiers

 

 

 

 

 

 

auch die Gänse interessieren Klara nicht so richtig

Tag 4

das Knie schmerzt jetzt auch nachts.

Und so beschliesse ich eien Tag Pause einzulegen und eine weitere Nacht in Villarmentero zu verbringen.

Klara kann sich auf dem groß angelegten Gelände frei bewegen. Sie geniesst.

 

Und ich geniesse die suoer Verpflegung der Hospitaleros.

Tag 5

Ellena, die freundliche Hospitalera meint, sie könne mich mit nach Carrion de los Condes nehmen, die nächste größere Ortschaft in nehmen, etwa 10 km weiter. Dort gibt es Apotheken, die Schmerzmittel und Bandagen haben.

Prima, ich nehme das Angebot an, da das Knie nicht wirklich besser ist.

Und so geht es gegen Mittag fahrenderweise weiter auf unserem camino.

Als erstes besorge ich mir ein Zimmer in Zentrumsnähe.

Am Marktplatz gibt es auch tatsächlich zwei Apotheken, die aber erst gegen 16:00 öffnen.

Und so setze ich mich mit Klara in ein Strassencafe und gönne mir ein Bierchen.

Am Nebentisch bemerke ich, dass eine Deutsche sitzt. Ich spreche sie an und frage ob ich zu ihr sitzen darf. Klar doch. Wir kommen ins Gespräch und es stellt sich heraus, dass Karin und ich früher auf die gleiche Schule gingen und nur knappe 3 Minuten voneinander entfernt aufgewachsen sind. Nur ein paar Jahre trennen uns, deshalb hatten wir damals nicht miteinander zu tun.

Knapp nach 16 Uhr betrete ich die Apotheke und erstehe 2 Packungen Schmerzmittel sowie eine Kniebandage. Ich bin nicht der einzige. Ein junges Mädchen holt sich genau das gleiche für das gleiche Problem.

Nach der Einnahme einer Tablette lassen die Schmerzen nach.

So geht der Tag zu Ende.

Tag 6

 

 

Mit Diclophenac gedopt geht es früh morgens weiter.

 

Am Ortseingang treffen wir am Kreisverkehr auf Maria mit dem Kind, die von einem Pilger besucht wird.

von Carrion de los Condes bis Calzadilla de la Cueza zieht sich der camino auf 18 Kilometer ohne Ortschaft durch die Meseta. Das müssen wir heute schaffen.


Langsam komme ich voran, ich hab ja Zeit. Lass mich von allen anderen Pilgern überholen. Auf der Hälfte der Strecke ist kommen wir zu einem kleinen Imbiss. Dort gibt es gegrillte Würstchen, kühle Getränke, frisches Obst und Kaffee.

Ich gönne mir einen Kaffee und Klara bekommt frisches Wasser. Eine ältere Pilgerin spricht mich auf deutsch an, sie kommt aus Salzburg. Nachdem ich ihr vom Tiroler Weg und dem Christopherus-Hospiz auf dem Arlberg vorschwärme meint sie, dass sie das auch schon länger geplant hat uns sich darauf freut.

Endlich kommen wir in Calzadilla an. Unsere Herberge liegt am Ende des kleinen Ortes.

NAchdem wir unser Zimmer bezogen, ich geduscht und die Wäsche erledigt habe gehen wir nach unten auf ein Bierchen. Dort treffen wir wieder auf Karin, die hier Pause macht.

Mein Knie schmerzt, ich bin froh über die Schmerzmittel.

Tag 7

Am nächsten Morgen ist es bereits hell, als ich nach knappen 7 km kurz vor 9 Uhr in Ledigos ankomme. Dort gönne ich mir an einer Herberge einen Kaffee und ein Croissant.

Gerade als ich damit fertig bin kommt der Gepäcktransport um die großen Rucksäcke und Koffer der Pilger, die sich diesen Luxus gönnen, abzuholen und zur nächsten Etappe zu bringen. Auch das junge Mädchen, das ich in der Apotheke traf, findet sich ein. Sie erklärt mir auf meine Frage, dass sie mit dem Transport nach Sahagun (ca. 16 km) fährt. Ich ergreife gleich die Gelegenheit und frage, ob ich auch mitkommen kann. Der Fahrer diskutiert erstmal, wegen Klara, aber ich lasse nicht locker und erkläre, dass Klara brav auf dem Boden zu meinen Füßen sitzt.

Und so geht es nach Sahagun.

Dort angekommen lade ich das Mädchen auf einen Kaffee ein, wir haben ja beide Zeit.

 

Gleich am Ortseingang liegt unsere Herberge.


Ich besichtige mich mit Klara die Stadt und entdecke einen Laden in dem alles rund um den Hund verkauft wird, auch Futter. Prima, denn inzwischen geht Klars Futter, das ich von zuhause mitgenommen habe, zur Neige. Und so kauf ich 2 Kilo.

 

altes Stadttor

beim Abendessen in der Herbegre lerne ich ein kanadische Pilgerin kennen, die sich zu mir setzt. Sie heißt Klara und ist ganz erfreut über meine Klara. Als wir schon fast fertig sind kommt auch noch Karin und gesellt sich zu uns. Gemeinsam sitzen wir noch einige Zeit bei einem Fläschchen Wein.

 

Inzwischen ist mir klar, das ich Santiago mit meinem Knie diese Jahr nicht erreiche. Ich telefoniere mit Ingrid, die mich am Ende des Weges abholen wollte. Sie erklärt mir, dass sie mich dann eben von unterwegs abholt. Der Urlaub wird einfach verschoben.

Prima. Ich schaue mir die STrecke an und denke, dass ich es doch bis Astorga schaffe.

Tag 8

 

 

 

 

 

 

und so verlassen wir am nächsten Morgen Sahagun

 

 

......mit einem neuen Ziel.

 

 

 

 

An der Gabelung nehmen wir den Weg über Bercanos del Real Camino.

 

Einfach aus der Überlegung heraus, dass auf dieser Strecke mehr Orte mit Herbergen sind.

 

Denn das Knie schmerzt immer mehr.

Die Tabletten helfen nur noch kurze Zeit.

 

 

 

 

 

 

 

Schritt für Schritt geht es voran.

 

 

 

 

 

 

Kurz vor Bercianos werden an der Kirche Ermita de la Virgin de Perales Hochzeitsvorbereitungen getroffen

ich kehre gleich in der ersten Bar im Ort ein, wo ich nochmals auf Klara treffe. Sie ist mit dem Fahrrad unterwegs, das sie sich in Burgos ausgeliehen hat um die Meseta auf diese Weise zu durchqueren.

ziemlich am Ortsende finde ich eine kleine Herberge in der ich mich für 2 Nächte einmiete.

Ich bin der einzige Gast. Die große Dachterasse habe ich somit ganz für Klara und mich allein.

 

 

 

 

 

ich sitze im Garten

 

und bei dem einen oder anderen Bierchen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

kühle ich mein Knie


 

Dorffest --- Fiesta del Pueblo

 

 

gerne wäre ich zum Tanz auf dem Dorfplatz , jeder Schritt ist zuviel.

 

 

 

Doch vom Ochsen bekommt der Pilger seine Portion geliefert.

Tag 9

Der Tag vergeht in Ruhe. Einige Male gehe ich ein paar Schritte mit Klara. Sie führt erkundet jeden Grashalm in der näheren Umgebung auf wichtige Gerüche.

 

Am Abend schaue ich bei einem Glas Sangria in den Sonnenuntergang.

Tag 10

Kurz vor 5:30 mache ich mich mit Klara auf den Weg.

Und wieder geht es scheinbar endlos geradeaus. Ich habe zwar eine Tablette genommen, aber die Wirkung hält nicht lange an. Jeder Schritt schmerzt.

Irgendwann, so gegen 9:30, hab ich dann doch die 8 km nach El Burgo Reinero hinter mich gebracht.

Und wie ein Wink des Himmels steht am Ortseingang ein Taxi. Vom Fahrer ist nichts zu sehen. Doch auf dem gegenüberliegenden Gartenzaun hängt ein Schild mit der Telefonnummer des Taxifahrers. Ich klopfe an der Haustür und ein jüngerer Mann öffnet ganz verschlafen.

Ich frage ihn ob das sein Taxi ist und ob er mich nach Leon fahren kann; mit Klara. Selbstverständlich, meint er. Astorga hab ich im Laufe des Morgens als Ziel abgeschrieben. Jetzt will ich nur nach Leon.

Das haben wir auch schnell erreicht. Der Taxifahrer lässt mich am Ortsrand bei einem Informationsstand raus. Dort werden die Pilger von einer Art Zivilschutzorganisation empfangen, registriert und mit empfehlungen für Übernachtungen versorgt. Mir wollen sie mit Klara eine Herberge 10 km hinter Leon andrehen, aber kch lehne dankend ab, das schaffe ich heute nicht mehr.

So gehe ich auf eigene Faust noch die 2,5 km bis zum Touristikbüro gegenüber der Kathedrale.

Dort spricht eine nette Dame auch deutsch. Ich erkläre ihr, dass ich meinen camino hier abbrechen muss und ein Hotelzimmer für 9 Tage benötige. Mit Hund. Sie hat eine Liste mit Hotels, die Hunde aufnehmen und empfiehlt mir mehrere. 2 davon sind inm Stadtzentrum und ich entscheide mich für eines.

Dort angekommen hab ich Glück, die Besitzer sprechen ebenfalls deutsch und ich bekomme ein schickes Zimmer mit Balkon  im 2. Stock (mit Aufzug) im Hotel Boccalino

Das Hotel liegt am Placa San Isidoro, direkt am Jakobsweg.

Gegenüber der romanischen Basilika San Isidoro

Meine Aussicht bei Tag

Meine Aussicht bei Nacht


Tag 11 - 16

Für mich ist der camino dieses Jahr zu Ende.

Ich lasse mich die nächsten Tage ganz entspannt durch die Zeit treiben. Erkunde jeden Tag die Stadt (ganz langsam und immer mit Stock).

 

Impressionen aus Leon

Jeden Morgen wenn ich mit Klara ihre Gassirunde gehe sehe ich mit Wehmut die Pilger an mir vorbeiziehen

Pilgerbrücke über den Rio Bernesgo.

 

 

 

Hier sitze ich und übe schon mal das Rentnerdasein.....


 

 

 

 

 

 

Klara hat im Garten

des Heiligen Franziskus

den Überblick

der Pilger auf dem Plaza de San Marcos

 

hat heute Besuch vonm Pilgerpudel


Inzwischen war ich auch in regem Kontakt mit Ingrid. Sie konnte ihren Urlaub verschieben und holt mich bereits am 17.

Tag 17

Gemeinsam fahren wir noch entlang des Jakobwegs bis Astorga.

Ein seltsames Gefühl so an den Pilgern, die ich am Strassenrand ihren Weg gehen sehe, vorbeizufahren.

 

Klara gefällt das Wohnmobil.

In Astorga angekommen besuchen wir die Kathedrale und den Bischofspalast, der ebenfalls von Antonio Gaudi entworfen wurde.

 

 

     

 

 

 

 

Pause an der Kathedrale

 

 

 

 

Klara kommt kaum an der Auslage des Metzgers vorbei

Hier endet mein camino 2018. Er wird für mich immer der camino der Schmerzen sein.

Doch ich habe wieder viel erlebt.

Habe, trotz der Eintönigkeit, interessante und wunderschöne Landschaften gesehen. Habe Menschen kennengelernt, die wie alle anderen, bei mir in Gedanken und auch im Herzen bleiben werden.

 

ich möchte keinen Schritt missen.

 

....und auch wenn ich mein gestecktes Ziel dieses Jahr nicht erreicht habe, so werde ich mich bestimmt nächstes Jahr wieder auf den Weg begeben.

Und wer weiß - vielleicht komme ich dann in Santiago de Compostella an?

Bis dahin

bon camino

Peter und Klara

 

 

 

 

ihr fragt wie wir heimkamen?

Nun, wir fuhren erstmal Richtung Norden durch die Berge nach Gijon. Danach ging es immer an der Küste entlang, Santander, San Sebastian, San-Jean-de-Luz, Biarritz, Arcachon. Dort verliessen wir den Atlantik und es ging über Angoulême, Limoges, Chalon-sur-Saone und Nancy quer durch Frankreich.

Doch das ist eine andere Reise.

für Anregungen und Begeisterungsäußerungen

Kommentare: 30
  • #30

    Ursula Mock (Samstag, 25 August 2018 13:28)

    Wie immer, interessant, schön geschrieben und informativ.

  • #29

    Ingolf (Dienstag, 26 Juni 2018 13:09)

    Vielen Dank an euch beide für die rührenden Geschichten ... Wir sind seit 2014 in der Spur und pilgern euch sozusagen hinterher.
    Dieses Jahr gehts für uns weiter in Les Abrets, welches du richtigerweise als schmutzig und hektisch bezeichnest.
    Vielleicht finden wir auch das eine oder andere Häufchen von Klara. ;)

  • #28

    Manfred & Bedriye (Donnerstag, 31 Mai 2018 09:50)

    Lieber Peter und liebe Klara
    Wir sind zurück (mit Wehmut). Die diesjährige, 400 km lange Etappe von Pamplona nach Leon war landschaftlich wunderbar und bis auf wenige Ausnahmen abwechlungsreich. Die Meseta präsentierte sich in üppigen Grüntönen. Von der Temperatur her war es über die Tage der Eisheiligen sehr kalt auf ca. 900 Meter über Meer (2 - 3 Grad am frühen Morgen, nachmittags 10 - 12 Grad), ständig blies ein steifer, kalter Wind. Danach wurde es wieder wärmer, ja es war fast schon sommerlich. Wir fragten uns oftmals: Wann beginnt eigentlich die Einöde, genannt Meseta? Im Hochsommer, wenn alles trocken und staubig ist und es auf den kilometerlangen Wegen keinen Schatten gibt, wird es natürlich anders sein.
    Obwohl es erst Mai war, waren zahlreiche Pilger unterwegs, viele aus Übersee und dem Fernen Osten. Diese Leute beginnen Anfang Mai in Saint Jean-Pied-de-Port oder Roncesvalles, um vor der grossen Sommerhitze die Meseta durchquert zu haben. Der Pilgerstrom halte gemäss Aussagen von Einheimischen neuerdings bis in den September hin an. - Wir planen nun unsere Schlussetappe für 2019 ab dem sehr schönen und sehenswerten Leon nach Santiago de Compostela und Finisterre und schliessen dann dieses Projekt ab (um uns dann dem Camino del Norte, unserem nächsten Projekt zuzuwenden :-) )
    Herzliche Grüsse aus der Schweiz, Manfred & Bedriye

  • #27

    Manfred & Bedriye (Montag, 23 April 2018)

    Buenos dias Pedro y Clara :-) ,
    Vor unserer Abreise nach Spanien senden wir euch einen herzlichen Gruss. Vom 2. bis 19. Mai '18 laufen wir auf dem camino francés von Pamplona nach Léon. Wir freuen uns seit Wochen auf diese Etappe. Gespannt sind wir auf die Meseta: Wie wird sich diese schier unendliche Hochebene präsentieren - wüstenartig oder im Mai doch eher in diversen Grün-Tönen? - Schön zu wissen, dass du und Klara früher oder später auch wieder Spuren auf diesem Wegstück hinterlassen werdet.
    Mit einem herzlichen Ultreïa, Manfred & Bedriye aus der Schweiz

  • #26

    Wolfgang Schöll (Dienstag, 21 November 2017 08:46)

    Hallo Peter, schön, dass Klara so viel erlebt. Und Du auch ;-) Viel Spaß und bleibt gesund.

  • #25

    kai (Dienstag, 29 August 2017 15:10)

    Hallo Peter,
    Konnte aus Zeitgründen nur einen kurzen Teil, natürlich in einer meiner "Heimaten", lesen und freue mich heute schon auf deinen Vortrag beim SAV.

  • #24

    Barbara Hügelschäffer (Sonntag, 27 August 2017 15:10)

    Hallo, eine tolle seite mit Klara und sehr schöne berichte der Strecken, ich möchte vom 11-15.9den Beuroner jakobsweg mit Hund(Berner sennenmix klein) laufen, finde aber schlecht Übernachtungsmöglichkeiten.
    In Balingen ging es gut, aber in beuron eher schlecht.
    Danke für die Aufmunterung
    Ultreia Barbara Hügelschäffer

  • #23

    Manfred & Bedriye (Freitag, 12 Mai 2017 15:30)

    Salut Peter und Klara

    Wir sind uns letztes Jahr in Condom begegnet, am Tag unserer Rückreise in die Schweiz (eine Foto der Begegnung haben wir sogar bei deinem Bericht 2016, Teil 2 gefunden :-)

    An Ostern 2017 sind wir wieder in Condom aufgebrochen und zunächst durch Haut Armagnac, danach Bas Armagnac (unbedingt den Armagnac probieren!) in den Frühling im Baskenland gelaufen. War wunderbar. Die ersten Tage war es angenehm warm. Dann frischte es auf und am 25.04. gab es einen Wetterwechsel. In Saint-Jean-Pied de Port, am Tag vor der Überquerung der Pyrenäen, fiel Schnee bis auf 800 m runter und es war entsprechend kalt (zum Glück hatten wir Handschuhe eingepackt!).

    Der Aufstieg zum Col Lepoeder (1430 m.ü.M.) erfolgt auf 20 km, die ersten 8 geht es von 170 m.ü.M. richtig steil bergauf, denn 12 km gemächlicher aufwärts bis zum Pass und danach 6 km abwärts durch einen wunderbaren Buchenwald in frischem Frühlingsgrün (ohne Schnee) nach Roncesvalles. Für die Strecke benötigten wir, nach 230 km so richtig eingelaufen , 5,5 Stunden.

    Ab Saint-Jean-Pied-de-Port (hier beginnen viele mit dem Caminio) trifft man andere Pilger an als in der Schweiz und in Frankreich - es wird internationaler. Es hat (viele) Südkoreaner, Brasilianer, Kanadier, US-Amerikaner, Engländer, Holländer, Deutsche, Italiener und natürlich auch Spanier, für die der Camino fast schon ein "Must" ist. Fertig schien es mit der Beschaulichkeit, die wir in Frankreich so geschätzt haben. Doch die vielen "neuen" Pilger verteilen sich dann auf den Weg-Kilometern doch ziemlich, so dass man/frau über weite Strecken alleine läuft.

    Nun sind wir in Pamplona angelangt - es sind nur noch 750 km bis Santiago de Compostela und weitere etwa 90 bis Finisterre, während 1600 km hinter uns liegen (ab/seit Konstanz). Da könnte einen fast schon die Wehmut erfassen, dass es bald zu Ende geht. Doch das Virus ist heftig und trägt bestimmt dazu bei, neue (Jakobs- und andere) Wege zu beschreiten, aber das kennst du ja.

    Mit einem herzlichen Ultreïa aus der Schweiz, Manfred & Bedriye

  • #22

    Natur Provence (Montag, 20 März 2017 13:10)

    Hallo, bin selber seit Jahren immer mal wieder kurze Strecken auf Abschnitten des Jakobsweges unterwegs und auf der Suche nach Erläuterungen zur Via Gebenensis auch auf Deine Beschreibung gestoßen, die ich wunderbar finde.
    Schade nur, das keine der besuchten Internetseiten die gefundenen Unterkünfte beim Namen nennt: Das wäre doch hilfreich, weil ich fürchte, dass man in der "France profonde" kaum mehr als einfachste Herbergen findet , die weniger nach meinem Geschmack sind.
    Und zu Deiner Beruhigung: "Infusionen" für einen Euro sind ein preiswerter Kräutertee, z.B. Pfefferminze.
    Alles Gute und weiter viel Spaß mit Klara

  • #21

    Timber von der Lotoskrone (Samstag, 25 Februar 2017 15:24)

    Liebe Klara!
    Ich habe Dich letzten November in Karlsruhe in so `ner riesigen Messehalle gesehen, und kam nicht umhin, Dich heimlich zu bewundern, wie ruhig und souverän Du auf auf dem Tisch beim Messestand Deines Herrchens gesessen hast, während er sich mit meinem Fraule & Familie (auch über mich!) unterhielt. Ich habe Dich angehimmelt; Du hast mich vielleicht gar nicht bemerkt? Ich war der 8 Monate alte Zwergpudel in apricot. Ich heiße Timber; das ist Englisch und bedeutet unter Holzfällern "Baum fällt!"Mein Fraule hat mir bis jetzt die Hälfte des Berichts über Eure große Wanderung auf dem Jakobsweg vorgelesen, und ich kam aus dem Staunen nicht mehr heraus. Du kannst froh sein, dass Du so ein Herrle hast, das Dir ein schönes, spannendes Leben bereitet. Aber mir geht`s auch sehr gut mit meinem Fraule. Ich habe einen großen Freundeskreis und bin viel draußen. Ich hoffe, ich werde auch mal so wie Du, wenn ich erwachsen bin. Es grüßt Dich/Euch Timber aus Regensburg

  • #20

    Kirsten (Dienstag, 10 Januar 2017 19:37)

    Ich bastel gerade eine Internetseite über die Jakobswege mit allen potentiellen Kombinationsmöglichkeiten. Dabei ist mir euer Bericht Hohenzollerischer Jakobsweg über den Weg gelaufen. Wo habt ihr die Reisebeschreibung her? Wer ist für die Strecke zuständig? Gerne würde ich eure Seite mit einbinden, gerade weil ihr mit Tieren Erfahrung auf dem Jakobsweg habt. Was meint Klara zu der Pilgerreise? Kommentare gerne auf chemindecompostelle.de oder auf g+

  • #19

    Harry Biberstein (Mittwoch, 12 Oktober 2016 16:46)

    Mittwoch 12.10.16

    Hallo Peter,
    mit Tränen in den Augen, habe ich deinen schönen Bericht gelesen!!!
    Ich kann heuer meinen geplanten Weg von Le Poy durch Frankreich nicht fortsetzen(Krankheit).
    Im nächstes Jahr, da werde ich es hoffentlich schaffen.
    Viele Streicheleinheiten an Klara, herzliche Grüsse von Sabine, Robert, Harry und Fritzi

  • #18

    Christian (Freitag, 12 August 2016 17:34)

    Heureux d'avoir passé un bon moment en ta compagnie et aussi avec klara. Tu sais que je suis son meilleur ami depuis que je lui ai donné à manger. Bonne continuation à toi. Christian

  • #17

    Claudia Hieber (Dienstag, 26 Juli 2016 20:46)

    Hallo Peter
    Durch Zufall bin ich auf deinen tollen Blog gestolpert.
    Klara ist sicher eine tolle Pilgerin!

  • #16

    Eleonore Roßmann (Sonntag, 24 Juli 2016 11:51)

    Hallo, eine wunderschöne Seite habe ich hier gefunden. Interessant, informativ und manchmal auch ziemlich lustig, ehrlich und liebevoll. Ich laufe auch sehr viel mit meinen 3 Hunden, wobei 2 Zwergpudel dabei sind. Auf die Pudel reagieren die Leute im allgemeinen positiv. Ich wünsche weiterhin viel Spaß und kleine Abenteuer. LG sende Eleonore

  • #15

    Hiltrud mit Cesar (Mittwoch, 13 Januar 2016 22:07)

    Hallo Klara habe mit Spannung deinen Bericht gelesen. Da hast du ja wieder etliche Kilometer mit Herrchen hinter dich gebracht. Hast du toll gemacht.

  • #14

    Sissi (Montag, 14 Dezember 2015 18:48)

    Lieber Peter,

    ein so toller Mensch hat einen so tollen Hund von Herzen verdient, es rührt einen zu Tränen, wenn man deine Zeilen, bzw. die Zeilen von Klara liest. Ihr seid ein tolles Paar, ich wünsche euch Beiden auf all euren gemeinsamen Wegen allezeit die Sonne im Herzen, Gesundheit und Lebensfreude. Ich freue mich sehr, euch bald wieder pers. sehen zu dürfen., Gruß an KLARA!!!! und auch an Sabine und Maxi. Herzlichst Sissi, Markus, Lukas und November

  • #13

    Monika (Mittwoch, 11 November 2015 19:33)

    hallo Peter,
    hab mit großer Begeisterung deinen neuesten Bericht gelesen.
    Auch mich hat das Pilgerfieber ergriffen. Liebe Grüße

  • #12

    Natascha (Mittwoch, 11 November 2015 18:09)

    Hallo Peter
    Habe eben kurz deinen Bericht überflogen. Und damit gerade wieder ein bisschen "Heimweh" nach dem Camino bekommen. Bin nun seit 3 Wochen wieder zu Hause....

  • #11

    Hiltrud (Sonntag, 08 November 2015 09:47)

    Hallo Klara und Peter habe mit viel Spannung euren Pilgerbericht erwartet und gelesen.Sehr schön und ich finde es toll, dass Klara so tapfer mitläuft.

  • #10

    Stephan (Samstag, 03 Oktober 2015 14:44)

    Sehr schöne Seite.Hast wohl auch wie viele Andere das Pilgerfieber ;-)

  • #9

    Ellen (Dienstag, 24 März 2015 10:32)

    Hallo Klara!
    Ein wunderschöner Bericht, wie immer, fast als wäre man mit gewandert. Naja, außer Atem kamen wir hier nicht und nass sind wir auch nicht geworden, aber genossen haben wir es den Bericht zu lesen.

  • #8

    Hiltrud (Montag, 23 März 2015 20:33)

    Danke Klara für deinen wunderschönen Reisebericht über euren Wanderbericht der Pilgerreise 2014. Wunderschön ich freue mich schon auf 2015 den du mit deinem Herrchen hoffentlich unternehmen kannst .

  • #7

    Hiltrud (Montag, 19 Januar 2015 20:54)

    Montag,19. Januar 2015
    Wunderschöne Wanderungen von Klara und Peter.
    Habe sämtliche Berichte gelesen .Einfach klasse , dass Klara alles erlebt hat .

  • #6

    Christine (Donnerstag, 16 Oktober 2014 07:53)

    Als wenn wir selbst :-) mit gelaufen wären..... Vielen Dank mein Bruder für diesen interessanten und kurzweiligen Bericht!

  • #5

    e.socher (Sonntag, 12 Oktober 2014 21:56)

    Hallo Ihr Zwei,

    klasse die Berichte, wir - die Königinnen und ich - würden am Liebsten gleich los laufen!!!
    Finden es klasse, dass jetzt die Bilders gleich beim Bericht dabei sind! Die Zweibeinige war schon an vielen Stellen Eurer Pilgerreise in der BRD, Österreich und der Schweiz und hat daher noch mehr Sehnsucht empfunden beim Lesen Eures Pilgerberichts! Die vielen Kirchen mit den vielen Namen machen uns allerdings a weng atemlos....
    Aber... wir und vor allem die Zweibeinige hatten heute am Sonntag viel Freude beim Lesen Eurer homepage über das Pilgern!!!
    Liebe Grüße Ellen mit Fajar und Schneewittchen

  • #4

    Manuel (Donnerstag, 14 August 2014 16:03)

    Back home after meeting "unterwegs" between Treib and Wattenwil. Many crossings in the trail . Good luck Caminante !

  • #3

    Ohana (Freitag, 21 Februar 2014 08:22)

    Durch Zufall stieß ich heute auf Eure Site und bin begeistert - von den Berichten sowie von Klara :-)

    Herzliche Grüße und "besucht" uns doch auch ein mal

  • #2

    Diana rieth (Mittwoch, 15 Januar 2014 08:31)

    ein wirklich toller Pilgerbericht. Bin schon auf die Fortsetzung gespannt. Und Klara ist wirklich ein ganz toller Pilgerpudel, denn ich kenne sie persönlich

  • #1

    Christine Schöll (Mittwoch, 15 Januar 2014 05:26)

    Der schönste Pilgerbericht, den ich jemals gelesen habe - mir war´s als wäre ich mitgelaufen - und ich freue mich schon auf die nächste Etappe.....vielen Dank für diese tolle Berichterstattung, mein Bruder!!! Ohne Klara undenkbar :-)