2013

Kufstein bis Pfäffikon

 

Endlich. Es geht wieder los. Rucksack gepackt, Stiefel geschnürt und Klara nicht vergessen.

Mit dem Zug gehts wieder zu unserem letzten Zielpunkt, der diesesmal unseren Start markiert.

Kufstein

Eigentlich will ich mir die Burg anschaun, aber 16€ Eintritt ist mir das nicht wert.

Also losmarschiert. Durch Vororte gehts hinaus auf freie Strecke und weiter bis nach Maria Stein, wo wir nach beschaulichen 13 km unser erstes Quartier erreichen.

Die Dame am Empfang meint, dass hier keine Hunde erlaubt wären. Ich bin aber völlig entspannt und zücke meine Buchungsbestätigung, auf der Klara mit 10€ berechnet wird. Also bleiben wir.

Weil es noch früh am Tag ist besuchen wir die Burg- und Wallfahrtskirche Maria Stein Unsere liebe Frau. Hoch oben steht sie über dem Tal.

Ganz oben in der Gnadenkapelle nörgelt eine Frau wegen Klara, spricht mich aber nicht an. Alle anderen Menschen halten stille Andacht.

Klara benimmt sich selbstverständlich wie immer sehr unauffällig.

 

Heute wir ein ereignisreicher Tag.

Kurz nachdem wir loslaufen überholen wir ein älteres Paar, das gemütlich spazierengeht. Die Frau sprich mich an "Sie waren doch gestern mit ihrem Pudel in der Kirche." Ich bejahe. Da meint sie, dass sie das ganz toll fand und sich Klara ja prima benommen hätte. Die grantige Frau war wohl selbst mit sich im unreinen.

Und bevor wir noch den Ort verlassen steht in einem Haus die Türe offen und schwupps ist Klara drin verschwunden. Auf mein lautes Rufen kommt die Hausherrin und erklärt freundlich strahlen "So, jetzt hab ich 2 Pudel zuhause."

Da lebt doch tatsächlich ein apricot Zwerg. Klara kommt dann doch wieder raus und wir können unsere Reise fortsetzen.

Wir suchen schon nach einem Rastplatz, da kommen wir an eine Bank, auf der ein Wanderer sitzt. Wir setzen uns dazu und es stellt sich heraus, dass er auch pilgert, bis nach Innsbruck will er. Hans aus Steyr.

Wir laufen nun zu dritt weiter. Hans war bereits in Santiago und läuft nun weitere Teilstrecken des Wegs. 

An einem Freilichtmuseum gehts vorbei bis wir einen kleinen Angelsee erreichen, an dem wir Mittagspause einlegen. Und während wir so sitzen kommt der Pächter und begrüßt uns freundlich. Er hat ebenfalls einen Pudel dabei, aber Klara macht Mittag und hat keine Zeit zu spielen.

Unser Weg führt uns weiter nach Rattenberg. Dort setzt sich Hans schon mal ins Strassencafe, während ich mir noch St. Virgil anschaue, eine helle und lichte Barockkirche. Danach hab ich mir ebenfalls ein Bierchen verdient.

Beim Bummel durch die Fußgängerzone bin ich ganz kurz davor mir eine Lederhose für den weiteren Weg zu kaufen. Habs aber dann doch gelassen.

Wir verlassen den Geburtsort der Hl. Nothburga, einer Tiroler Volksheiligen und Schutzpatronin derDienstmägde, und wandern an der Innpromenade bis nach Strass im Zillertal.

Hans hat sein Tagesziel erreicht und so trennen wir uns mit einem freundlichen Bon Camino. Es war schön mit einem anderen Pilger unterwegs zu sein, er hatte viel zu erzählen, aber wir haben eben unterschiedliche Tagesetappen.

Ich gehe mit Klara weiter bis Jenbach, wo wir nach einem kurzen und heftigen Sommergewitter, das wir gut untergestellt trocken überstehen, bereits erwartet werden.

Über 37km haben wir heute geschafft. Klara schaut sich aber noch genau auf dem Hof um bevor sie sich zur Ruhe begibt.

 

Mit uns beiden gehts heute aufwärts.

steil und wildromantisch gehts hinauf auf den Georgsberg. Lange Zeit sind wir ganz allein unterwegs. Wir erreichen einen Kreuzweg und am Station 10 wirds dann voll. Von links kommen die Besucher vom Parkplatz dazu, die ebenso wie ich die Benediktinerabtei St. Georg und St. Jakobus d. Ä. besuchen.

Oben were ich wieder mal von einer netten Dame angesprochen, die mir von ihrem Toypudel erzählt.

Lange gehts dann wieder einen Schotterweg hinunter. Unterwegs kommt uns eine Frau mit einem Bobtail entgegen. Klara findet ihn ganz toll und sie spielen miteinander. Überrascht stelle ich fest, dass die Frau barfuss läuft. Auf meine Frage warum, erklärt sie, dass keine Schuhe mag.

Für Klara und mich gehts weiter bis runter ins Tal und über sonnenüberflutete Felder bis Terfens.

Nun heisst es wieder bergauf und bergauf und bergauf.

Unterwegs machen wir Pause in Maria Larch.

Das gute an unserer Reise ist, dass es in Tirol überall Brunnen und Bäche gibt.

Ich muss weniger Wasser mittragen. Gefühlt trinken wir beide jeden Brunnen leer.

Aber auch heute erreichen wir unser Ziel.

Die Martinsstuben in Gnadenwald.

 Und wer hoch droben übernachten hats am nächsten Tag leichter. Heut gehts gemächlich bis Innsbruck bergab.

Beim Frühstück sitzen zwei Wanderinnen am Nebentisch, aber ich döse vor mich hin und lass die beiden sich untereinander ihren Tag planen.

Aber kaum bin ich ein paar Schritte gelaufen treffe ich auf die beiden. Wir kommen ins Gespräch und es sind tatsächlich 2 Pilgerinnen auf dem Weg von Bratislava bis Feldkirch. Ich stelle Klara und mich Fritzi und Sabine ebenfalls als Pilger vor und wir entscheiden gemeinsam zu laufen. Die beiden sind Schwestern (2 von 14 Geschwister, da bin ich ja froh, dass die nicht alle dabei sind.....) und kommen aus dem Burgenland.

Wir kommen auf der Talsohle an und wandern durch Absam, wo wir die Basilika besuchen. Dort war auch Jakob Steiner zuhause, dessen Geigen heute noch zu den gefragtesten der Welt gehören.

Weiter gehts durch Obst- und Gemüseplantagen hinein nach Innsbruck.

Die Frauen und ich besuchen wechselweise den Dom. Klara bleibt bei so vielen Touristen heute mal draussen. Ich gehe unliebsamen Diskussionen lieber aus dem Weg.

Auf dem proppenvollen Platz vor dem Goldenen Dacherl treffen wir mal wieder einen kleinen aprikotfarbenen Pudel.

Und dann kommt der Regen. Sintflutartig. Und schnell sind wir tropfnass.

Ich entscheide mich ein Quartier zu suchen und verabschiede mich von meinen Mitpilgerinnen.

Doch bis ich was passendes finde hört der Regen auch schon wieder auf und ich entscheide mich fürs weitergehen.

Aber die beiden hole ich nicht mehr ein.

So laufe ich noch raus bis zum Innsbrucker Flughafen und bekomme im Kronawitter ein Zimmer.

Gemütlich, weil eben, gehts an der Talsohle weiter.

Wir kommen bei einer Bäuerin vorbei die jedem Pilger einen Stempel gibt und ein paar nette Worte mit uns wechselt. Sie erzählt mir von 2 Pilgerinnnen, die Tags zuvor am späten Nachmittags Tags vorbeikamen. Oha, da haben die beiden aber noch einige Kilopmeter zurückgelegt.

Ein Esel freut sich über Besuch von Klara.

Dann verengt sich das Inntal und wir müssen ziemlich dicht an der Autobahn entlang. Aber auch das geht vorbei und wir sind wieder mitten auf Felder und Wiesen.

Wir sind schon auf der Suche nach einem Platz für die Mittagspause, da kommen wir an einem Schild vorbei, das uns auf Frösche hinweist. Wir biegen um eine Waldecke und da liegen doch tatsächlich Fritzi und Sabine im Gras und machen ihrerseits Siesta. Das ist eine Freude bei allen. Selbst Klara erkennt die Beiden. 6km waren die Zwei gestern noch gekommen. Da ich jedoch auf der linken Innseite gegangen bin und die Beiden auf der Rechten habe ich sie nicht mehr eingeholt.

Gemeinsam setzen wir unseren Weg fort.

Ich plane für heute Abend im Stift Stams zu übernachten.

Wir sehen das Zisterzienserkloster schon am Horizont, da treffen wir am Wegrand auf Harry und Robert, die Männer meiner Begleiterinnen. Sie machen mit dem Auto Urlaub, schauen sich die Gegend an und wollen ihre Frauen später in Feldkirch in Empfang nehmen. Nach viel Hallo und erzählen machen wir uns wieder auf den Weg und haben auch bald schon mein Ziel erreicht.

Fritzi und Sabine wollen noch weiter, aber wir verabreden uns die nächsten Tage wieder zu treffen. Irgendwie wirds irgendwo schon werden.

Bruder Daniel nimmt mich samt Klara freundlich in Empfang und zeigt mir meine Zelle, die sanitären Einrichtungen sowie das Refektorium, den Speisesaal.

Da ich Klara nicht alleine im Zimmer lassen kann (sie heult dann wie ein Wolf), kann ich leider nicht bei der Messe teilnehmen.

Das Abendessen nehme ich im Kreis der Mönche ein. Es gibt eine Zucchinicremesuppe und Keiserschmarrn mit eigenen Zwetschgen.

Einer der Mönche fagt, ob Klara ein Kaiserpudel ist, da sie eine so tolle Krone hat.

Ich halte sofort einen Vortrag über die Rasse Pudel.

Nach einem kleinen Spaziergang schlafen wir beide dann tief und fest.

So, nach einem tollen Frühstück, einer der Mönche backt selbst das Brot und der Honig wird ebenfalls in Eigenregie hergestellt, gehts weiter.

Den Vormittag über kommen wir wieder durch Obstanbaugebiet.

In einer Anlage sitzen Kinder und verkaufen Beeren.

Sie erkennen Klara als Pudel, haben anscheinend aber noch keinen gesehen.

Sie sind ganz erstaunt wie weich Klara sich anfühlt.

Mittags machen wir direkt am wild dahinfliessenden Inn Pause und winken ein paar Raftingbooten zu.

Am Römerbadel, einer aufwendig gestalteten Kneippanlage, kühle ich meine Füße. Meine Blasen sind schon fast wieder geheilt.

Und wie ich schon wieder am aufbrechen bin finde ich einen Zettel von Fritzi und Sabine. Sie haben ca. 1,5 Stunden Vorsprung.

Ich plane in Karrösten zu übernachten. Ganz oben auf der Höhe. Schmal windet sich der Weg nach oben. Als wir dann endlich oben sind schauen wir weit übers Inntal hinweg, das nun hinter uns liegt. Der Aufstieg hat sich gelohnt.

Doch Zimmer gibts hier oben leider keins. Die einen sind voll, die andern haben selbst Urlaub.

Dann eben ein Bier getrunken und wieder weiter.

Wieder runter ins Tal. Unten müssen wir eine Kuhweide durchqueren. Klara regt sich furchtbar über die Schranke auf, die wir übersteigen.

Und dann sind wir in der Pension Alpenrose.
Während ich Dusche testet Klara schon mal die Matratze.

Nach dem Abendessen gehe ich mit ihr Geschäfte erledigen und als wir zurückkommen sitzen doch tatsächlich Fritzi und Sabine im Gastraum.

Sie haben sich unterwegs entschieden einen Abstecher ins Pitztal zu machen (unfreiwillig) und so waren sie froh auch hier zu landen.

 

Da wir ja in Tirol sind müssen wir nach dem Frühstück erstmal wohin?

Richtig nach oben. Steil und schmal gehts weiter.

Bei Baumfäl larbeiten müssen wir kurz warten bis der Weg wieder freigegeben wird.

In St. Virgil machen wir erstmal Pause.

Es geht nun weniger steil nach oben bis wir Kronburg erreichen.

Dort machen wir im Schatten der Wallfahrtskirche Unsere Liebe Frau Mariahilf eine längere Pause.

Unten im Tal sehen wir bereits Zams liegen, unser heutiges Ziel.

Doch als wir dort ankommen entscheiden wir uns nach einer Pause fürs weiterlaufen, da Grins nur wenige Kilometer weiter liegt. Das Üble dabei ist, dass auch ca. 300 Höhenmeter dazwischen sind. Und die sind kurz und heftig.

Fritzi geht langsam und gleichmäßig. Sabine geht entspannt und zügig. Klara läuft völli beeindruckt mit. Und ich? Ich schnaufe wie ein Walross. Mein Kopf platzt bald.

Oben gehts dann durch Zwetschgenplantagen bis zu einer Kneippanlage.

Dort komme ich wieder zu einem normalen Puls und meine Schnappatmung beruhigt sich wieder.

Und dann sind wir auch schon über die malerische Römerbrücke in Grins auf dem Spisshof angekommen.

Der Ort brannte 1945 fast vollständig ab und wurde bis 1948 wider aufgebaut.

Hier gibts in fast jedem Haus eine Brennerei. Auch unser Wirt hat eigenen Schnaps, den wir zur Begrüßung erstmal mit einem Bierchen runterspülen.

Auf die Frage woher wir denn sind erkläre ich ihm, dass wir gar nicht zusammengehören, sondern ich aus Stuttgart und meine beiden Pilgerschwestern aus dem Burgenland kommen. Da erklrärt er uns, dass gestern erst zwei Männer aus dem Burgenland bei ihm zu Gast waren.

So ein Zufall, Harry und Robert haben auch hier Quartier gemacht.

Nach deftigen Tiroler Käspätzle sind wir bereit für die weichen Kissen.

Am Hirschgehege vorbei führt uns der Weg, umgeben von einer grandiosen Bergwelt, recht unspektakulär weiter.

So pilgern wir dahin. Mit Fritzi und Sabine ist es ein tolles wandern. Wir laufen in unterschiedlichen Konstellationen. Und manchmal zieht sich unsere kleine Gruppe auch über mehrere hundert Meter auseinander. Auch mit den Pausen gibts keinerlei Diskussionen. Irgendwo legen wir uns einfach ins Gras.

Bis Flinsch geht es so dahin. Dann müssen wir wieder ziemlich trostlos in praller Sonne einen Schotterweg entlang.

Aber auch den überstehen wir tapfer und zur Belohnung machen wir in einem Freibad Pause und gönnen uns ein Radler.

Danach ist es nicht mehr weit bis ST. Jakob, einem Teilort von St. Anton am Arlberg. Dort liegt eine nette Nachricht unserer heutigen Wirtin. Nachdem wir unser Quartier bezogen haben gehts ab zum Abendessen und auf dem Weg zurück gibts (nicht nur für uns) noch ein Platzkonzert des örtlichen Musikvereins. Da lassen wir den Abend gemütlich ausklingen.

 

Was für ein Frühstück !!!

Abgesehen von Wurst, Käse, verschiedenen Brötchen, Müsli, Kompott und Quark gibts 8 Sorten selbstgemacht Marmalade bei Frau Kimmerle.

Und auf die Frage was wir denn nun schuldig wären, sagt sie doch glatt "Ach das passt schon so". Klar bekommt sie von jedem (wieviel wird nicht verraten).

 

Und dann gehts los.

Wie gestern erstmal an der Rosanna entlang bis rein nach St. Anton, das sich für ein morgen stattfindendes Radrennen rüstet.

An den großen Schneekanonen vorbei gehts rein in die Rosannaschlucht.

Wild und reißend bahnt sich der Fluß seinen Weg. Bald sind wir weit oben, denn der immer schmaler werdende Pfad führt uns höher und höher und dann sind wir aus der Schlucht heraus und es geht immer noch höher.

Immer öfter legen wir eine Pause ein. Ich bin wieder am schnaufen und muss Sabine immer wieder darauf hinweisen, dass sie das schnaufen nicht vergisst. Unglaublich, was sie für eine Kondition hat. Da kann nur Klara mithalten.

Und auf einmal stehn wir oben.

Der Maiensee liegt vor uns uund wir haben nur noch wenige Minuten sanft bergab bis zum Hospiz in St. Christoph.

Diese 5-Sterne-Hotel hat normalerweise im Sommer geschlossen. Doch für Pilger gibt es eine Sonderegelung.

Klara darf zu Fritzi und Sabine aufs Zimmer und ich kann ins Hallenbad und meinen geschundenen Körper so richtig baumeln lassen.

Danach besuchen wir die Kapelle der Bruderschaft St. Christoph.

 

Hier möchte ich auf die Seite der Bruderschaft hinweisen.

http://www.bruderschaft-st-christoph.org/de/geschichte/gruendung-durch-heinrich-findelkind-1386

 

Zum Abendessen sind wir dann 9 Pilger in 3 3er-Gruppen und so gibt es jede Menge zu erzählen und es geht lustig zu.

 

Wir trennen uns von den beiden anderen Gruppen, kämpfen uns durch das Radrennen, das die Strasse von St. Anton hochkommt und schon gehts wieder abwärts mit uns.

Durch sumpfige Wiesen gehts hinab ins Klostertal.

Wir müssen auf schmalem Steg ein steiniges Bachbett überqueren. Klar nimmt erst Augenmass und läuft aber tapfer allein drüber. (Wenn ich da an letztes Jahr denke, als sie den Steg über den Rannastausee überqueren sollte)

Durch Stuben hindurch streifen wir Klösterle, das im Tal liegt.

Dann erleben wir bei der Überquerung der Alfenz ein richtiges Abenteuer.

Wild reissen liegt der Bach vor uns. Zur Sicherheit klemme ich mir Klara unter den Arm und teste vor jedem Schritt vorsichtig mit meinem Stock ob der Tritt, den ich machen will, sicher ist. 15 Minuten brauchen wir, bis wir den Bach hinter uns gebracht haben.

Kurz vor Dalaas, unserem Tagesziel, treffen wir eine der anderen Gruppen, mit denen wir den gestrigen Abend verbracht haben.

Ein junger Tiroler, der den Jakobsweg bis zum Ende gehen will mit einem befreundeten Pärchen, das ihn einige Tagesetappen begleiten will.

Sie gehen, im Gegensatz zu uns, immer stramm an der Straße entlang. Dadurch sind sie an uns vorbeigekommen und bereits schon da.

Wir beziehen unsere Privatzimmer und gönnen uns eine Belohnung.

Nachdem Sabine schon tagelang den Himmel nach einem Adler absucht darf sie heute morgen erstmal den wunderschönen Hahn bewundern., der ganz aufgeregt auf seine Hennen achtgibt. Doch kurz darauf passierts tatsächlich. Am Wegesrand steht ein Adler, wenn auch nur aus Holz, und wartet auf uns. Einige Kilometer weiter wird, laut meinem Reiseführer, bereits das nächste highlight auf unserem Weg zu sehen sein. Die Fallbachwand. Doch dort angekommen suchen wir verzweifelt das Wasser. Aber auch die nackte Felswand ist recht imposant.

Wir durchqueren die Talsohle und wieder gehts hoch hinauf.

Oben angekommen machen wir auf einer riesengroßen Weide wohlverdiente Rast.

Klara ist davon so ausgeruht, dass sie völlig übermütig eine Kuh zum Spiel auffordert. Wie ein Derwisch umtanzt sie die Kuh. Doch die weiss gar nicht, wie ihr geschieht. Sowas hat sie noch nicht erlebt.

Uns bietet sich beim Blick zurück nochmals eine tolle Aussicht auf das Klostertal.

Danach habens wir auch nicht mehr weit bis Bludenz unten im Tal auftaucht.

Diesen Ort umrunden wir in halber Höhenlage und erreichen Bad Sonnenberg in Nüziders, wo wir übernachten werden.

Nachdem das erste Bier schnell verdunstet zeigt uns Fritzi, dass sie ihre Schuhe jetzt so ziemlich vergessen kann.

Doch der Wirt hat einen Superkleber, mit dem er die Sohle ertsmal soweit repariert, dass sie damit weiterlaufen kann.

Feldkirch ist ja nur noch einen Tagesmarsch weit weg.

Und so beginnt unser letzte gemeinsamer Tag.

Und wie solls auch anders sein, wir müssen gleich mal über einen kleinen Höhenzug. Und von da an gehts paralell zur Rheintalautobahn bis nach Feldkirch.

Von der Autobahn bekommen wir vormittags wenig mit, erst nachmittags laufen wir teilweise idicht daran entlang.

Unterwegs kommen wir an einer Herde Alpakas vorbei, die uns ebenso erstaunt ansehe wie wir sie.

Fritzi muss nochmals ihre Schuhe reparieren.Na, bis heute abend werden sie noch durchhalten.

Und dann sind wir auch schon in Feldkirch, wo die beiden Pilgerinnen bereits sehnsüchtig von ihren Männern erwartet werden.

Am Dom machen wir ein "Zielfoto" und da die Mädels bei jeder Ankunft ein Eis zur Belohnung bekommen heisst es für mich, mitgegangen, mitgehangen. Und so komm ich auch zu einem Eis.

Unterhalb der Schattenburg, aus dem 1200 Jahrhundert, essen wir nochmals alle gemeinsam zu Abend.

Dann ist es Zeit Abschied zu nehmen. Es waren tolle Tage mit Fritzi und Sabine.

Wir hatten viel zu erzählen und haben viel gelacht.
Gerne und oft denk ich an die beiden.

Ich bin bei den Kapuzinern untergekommen.

Direkt an der Hauptstrasse gelegen betrete ich das Kloster und bin in einer Welt der Ruhe und Abgeschiedenheit.

Und so setze ich am nächsten morgen meine Pilgerreise wieder alleine mit Klara fort.

Doch bereits kurz nach unserem Start werden wir von einer Joggerin angesprochen. Sie erzählt mir sie heißt Gabi und ist auf dem Weg vom Schliersee nach Barcelona. Sie macht einen Charitylauf zugunsten der Freiwilligen Feuerwehr Schliersee.

http://www.gabi-laeuft.de

Doch bevor ich das richtig verstehe trennen sich auch schon wieder unsere Wege. Sie rennt weiter auf der Ebene Richtung Rhein. Klaras und mein Weg führt über die Egg, einen Höhenzug auf dem wir die Grenze zu Lichtenstein überqueren.

Und von oben sehen wir auch bereits auf der anderen Rheinseite die Appenzeller Berge aufragen.

Wir durchlaufen Eschen.

Bevor wir zur Rheinbrücke kommen, auf der sich der Grenzübergang in die Schweiz befindet, machen wir noch an einer kleinen Lourdeskpelle Pause.

In der Ferne sehen wir schon den Ort Gams. Aber der Weg dahin zieht sich schnurgerade duch dir Rheinebene. Heiß brennt die Sonne auf mich herunter. Ich achte darauf, dass sich Klara immer in meinem Schatten befindet.

Endlich sind wir in Gams und können uns an den Aufstieg nach Wildhaus machen.

Die Häuser und Bauernhöfe liegen immer weiter auseinander. Bald sind nur noch ganz vereinzelte Höfe am Weg. Klara geht den Hofhunden meisstens aus dem Weg.

Beim Abendessen ziehen dunkle Wolken über die Berge.

Da ich die Übernachtung ohne Frühstück gebucht habe gehts heute bereits um 6:00 morgens los.

Das stellt sich im nachhinein als gute Wahl heraus.

Denn auch heute morgen ist der Himmel sehr bewölkt, doch es ist trocken ung gut zu laufen.

Wir gehen die Thur entlang. Sie ist nach dem Rhein der zweitlängste Fluss der Ostschweiz.

Klara entdeckt 2 Rehe und rennt ihnen ein Stück hinterher, kommt aber nachdem ich sie zurückpfeife. Gut dass kein Jäger unterwegs ist.

Wir kommen nach Alt-St.Johann und ich schaue nach einer Bäckerei ausschau, bei der ich evtl. einen Kaffee bekomme. Doch alle Läden haben noch geschlossen.

So gehts weiter den malerischen Weg an der Thur entlang.

Und dann fängt der Regen an.

Zuerst stelle ich mich in Stein unter, entscheide mich dann aber doch dazu den Zug nach Wattwill zu nehmen.

Und so kommen wir am späten Vormittag dort an. Hier, im Hauptort Toggenburgs, treffen die Jakobswege aus dem Osten aus Tirol/Vorarlberg und von Nordend vom Bodensee und Nürnberg kommen zusammen.

Am Hauptbahnhof nehm ich erstmal ein spätes Frühstück ein.

Und nachdem es mit regnen aufgehört hat laufe ich wieder weiter.

Oberhalb Wattwills liegt Burg Iberg aus dem Jahr 1230.

Weiter gehts aufwärts. Und wie wir so dahinlaufen fängt es wieder mit regnen an. Tropfnass kommen wir auf dem Bergrücken, dem Laad an. Dort gibt es einen Bauernhof, der Schlafen im Heu anbietet. Gut, das hatten Klara und ich auch noch nicht. Klar, meint die Bäuerin, wir dürfen hier übernachten, aber Klara darf nicht mit auf die Matratze. Damit können wir leben. Klara bekommt eine Decke und liegt neben mir.

Nachdem ich Klara einigermassen wieder trocken gebracht und selbst warm geduscht habe verbringe ich den nachmittag lesend im trockenen.

Das Abendessen sowie das Frühstück hier oben ist deftig und schmeckt nach mehr.

Warum hab ich eigentlich bei all der Lauferei nix abgenommen?

Du kannst ruhig noch dableiben, Pilger. So meint die nette Bäuerin als es am morgen immer noch düster aussieht.

Es regnet zwar nicht, doch ringsum sind die Berge in Wolken verhüllt.

Ich gehe also los.

15 Minuten später sind wir bereits nasser wie tags zuvor.

Klara ist ein Bild des Jammers.

So trotten wir dahin. Immer die Strasse entlang, da gibts wenigstens keinen Matsch.

In Ricken hört der Regen dann endlich wieder auf und es wird angenehm zu laufen.

Wir kommen in Schmerikon an den Zürichsee. Dort nehmen wir wie geplant das Schiff bis Pfäffikon.

Nun liegt der Aufstieg zum Kloster Einsiedel vor uns.

Da es jedoch wieder zu regnen anfängt und die Berge ringsum wieder in Wolken gehüllt sind entschliesse ich kurzerhand dazu die Pilgerreise hier abzubrechen.

Ich kaufe uns Bahntickets und um 18:30 sind wir trocken aber keineswegs erschöpft zuhause.

Das nächste Jahr kann kommen.

Der Weg wartet.......

to be continued

für Anregungen und Begeisterungsäußerungen

Kommentare: 26
  • #26

    Wolfgang Schöll (Dienstag, 21 November 2017 08:46)

    Hallo Peter, schön, dass Klara so viel erlebt. Und Du auch ;-) Viel Spaß und bleibt gesund.

  • #25

    kai (Dienstag, 29 August 2017 15:10)

    Hallo Peter,
    Konnte aus Zeitgründen nur einen kurzen Teil, natürlich in einer meiner "Heimaten", lesen und freue mich heute schon auf deinen Vortrag beim SAV.

  • #24

    Barbara Hügelschäffer (Sonntag, 27 August 2017 15:10)

    Hallo, eine tolle seite mit Klara und sehr schöne berichte der Strecken, ich möchte vom 11-15.9den Beuroner jakobsweg mit Hund(Berner sennenmix klein) laufen, finde aber schlecht Übernachtungsmöglichkeiten.
    In Balingen ging es gut, aber in beuron eher schlecht.
    Danke für die Aufmunterung
    Ultreia Barbara Hügelschäffer

  • #23

    Manfred & Bedriye (Freitag, 12 Mai 2017 15:30)

    Salut Peter und Klara

    Wir sind uns letztes Jahr in Condom begegnet, am Tag unserer Rückreise in die Schweiz (eine Foto der Begegnung haben wir sogar bei deinem Bericht 2016, Teil 2 gefunden :-)

    An Ostern 2017 sind wir wieder in Condom aufgebrochen und zunächst durch Haut Armagnac, danach Bas Armagnac (unbedingt den Armagnac probieren!) in den Frühling im Baskenland gelaufen. War wunderbar. Die ersten Tage war es angenehm warm. Dann frischte es auf und am 25.04. gab es einen Wetterwechsel. In Saint-Jean-Pied de Port, am Tag vor der Überquerung der Pyrenäen, fiel Schnee bis auf 800 m runter und es war entsprechend kalt (zum Glück hatten wir Handschuhe eingepackt!).

    Der Aufstieg zum Col Lepoeder (1430 m.ü.M.) erfolgt auf 20 km, die ersten 8 geht es von 170 m.ü.M. richtig steil bergauf, denn 12 km gemächlicher aufwärts bis zum Pass und danach 6 km abwärts durch einen wunderbaren Buchenwald in frischem Frühlingsgrün (ohne Schnee) nach Roncesvalles. Für die Strecke benötigten wir, nach 230 km so richtig eingelaufen , 5,5 Stunden.

    Ab Saint-Jean-Pied-de-Port (hier beginnen viele mit dem Caminio) trifft man andere Pilger an als in der Schweiz und in Frankreich - es wird internationaler. Es hat (viele) Südkoreaner, Brasilianer, Kanadier, US-Amerikaner, Engländer, Holländer, Deutsche, Italiener und natürlich auch Spanier, für die der Camino fast schon ein "Must" ist. Fertig schien es mit der Beschaulichkeit, die wir in Frankreich so geschätzt haben. Doch die vielen "neuen" Pilger verteilen sich dann auf den Weg-Kilometern doch ziemlich, so dass man/frau über weite Strecken alleine läuft.

    Nun sind wir in Pamplona angelangt - es sind nur noch 750 km bis Santiago de Compostela und weitere etwa 90 bis Finisterre, während 1600 km hinter uns liegen (ab/seit Konstanz). Da könnte einen fast schon die Wehmut erfassen, dass es bald zu Ende geht. Doch das Virus ist heftig und trägt bestimmt dazu bei, neue (Jakobs- und andere) Wege zu beschreiten, aber das kennst du ja.

    Mit einem herzlichen Ultreïa aus der Schweiz, Manfred & Bedriye

  • #22

    Natur Provence (Montag, 20 März 2017 13:10)

    Hallo, bin selber seit Jahren immer mal wieder kurze Strecken auf Abschnitten des Jakobsweges unterwegs und auf der Suche nach Erläuterungen zur Via Gebenensis auch auf Deine Beschreibung gestoßen, die ich wunderbar finde.
    Schade nur, das keine der besuchten Internetseiten die gefundenen Unterkünfte beim Namen nennt: Das wäre doch hilfreich, weil ich fürchte, dass man in der "France profonde" kaum mehr als einfachste Herbergen findet , die weniger nach meinem Geschmack sind.
    Und zu Deiner Beruhigung: "Infusionen" für einen Euro sind ein preiswerter Kräutertee, z.B. Pfefferminze.
    Alles Gute und weiter viel Spaß mit Klara

  • #21

    Timber von der Lotoskrone (Samstag, 25 Februar 2017 15:24)

    Liebe Klara!
    Ich habe Dich letzten November in Karlsruhe in so `ner riesigen Messehalle gesehen, und kam nicht umhin, Dich heimlich zu bewundern, wie ruhig und souverän Du auf auf dem Tisch beim Messestand Deines Herrchens gesessen hast, während er sich mit meinem Fraule & Familie (auch über mich!) unterhielt. Ich habe Dich angehimmelt; Du hast mich vielleicht gar nicht bemerkt? Ich war der 8 Monate alte Zwergpudel in apricot. Ich heiße Timber; das ist Englisch und bedeutet unter Holzfällern "Baum fällt!"Mein Fraule hat mir bis jetzt die Hälfte des Berichts über Eure große Wanderung auf dem Jakobsweg vorgelesen, und ich kam aus dem Staunen nicht mehr heraus. Du kannst froh sein, dass Du so ein Herrle hast, das Dir ein schönes, spannendes Leben bereitet. Aber mir geht`s auch sehr gut mit meinem Fraule. Ich habe einen großen Freundeskreis und bin viel draußen. Ich hoffe, ich werde auch mal so wie Du, wenn ich erwachsen bin. Es grüßt Dich/Euch Timber aus Regensburg

  • #20

    Kirsten (Dienstag, 10 Januar 2017 19:37)

    Ich bastel gerade eine Internetseite über die Jakobswege mit allen potentiellen Kombinationsmöglichkeiten. Dabei ist mir euer Bericht Hohenzollerischer Jakobsweg über den Weg gelaufen. Wo habt ihr die Reisebeschreibung her? Wer ist für die Strecke zuständig? Gerne würde ich eure Seite mit einbinden, gerade weil ihr mit Tieren Erfahrung auf dem Jakobsweg habt. Was meint Klara zu der Pilgerreise? Kommentare gerne auf chemindecompostelle.de oder auf g+

  • #19

    Harry Biberstein (Mittwoch, 12 Oktober 2016 16:46)

    Mittwoch 12.10.16

    Hallo Peter,
    mit Tränen in den Augen, habe ich deinen schönen Bericht gelesen!!!
    Ich kann heuer meinen geplanten Weg von Le Poy durch Frankreich nicht fortsetzen(Krankheit).
    Im nächstes Jahr, da werde ich es hoffentlich schaffen.
    Viele Streicheleinheiten an Klara, herzliche Grüsse von Sabine, Robert, Harry und Fritzi

  • #18

    Christian (Freitag, 12 August 2016 17:34)

    Heureux d'avoir passé un bon moment en ta compagnie et aussi avec klara. Tu sais que je suis son meilleur ami depuis que je lui ai donné à manger. Bonne continuation à toi. Christian

  • #17

    Claudia Hieber (Dienstag, 26 Juli 2016 20:46)

    Hallo Peter
    Durch Zufall bin ich auf deinen tollen Blog gestolpert.
    Klara ist sicher eine tolle Pilgerin!

  • #16

    Eleonore Roßmann (Sonntag, 24 Juli 2016 11:51)

    Hallo, eine wunderschöne Seite habe ich hier gefunden. Interessant, informativ und manchmal auch ziemlich lustig, ehrlich und liebevoll. Ich laufe auch sehr viel mit meinen 3 Hunden, wobei 2 Zwergpudel dabei sind. Auf die Pudel reagieren die Leute im allgemeinen positiv. Ich wünsche weiterhin viel Spaß und kleine Abenteuer. LG sende Eleonore

  • #15

    Hiltrud mit Cesar (Mittwoch, 13 Januar 2016 22:07)

    Hallo Klara habe mit Spannung deinen Bericht gelesen. Da hast du ja wieder etliche Kilometer mit Herrchen hinter dich gebracht. Hast du toll gemacht.

  • #14

    Sissi (Montag, 14 Dezember 2015 18:48)

    Lieber Peter,

    ein so toller Mensch hat einen so tollen Hund von Herzen verdient, es rührt einen zu Tränen, wenn man deine Zeilen, bzw. die Zeilen von Klara liest. Ihr seid ein tolles Paar, ich wünsche euch Beiden auf all euren gemeinsamen Wegen allezeit die Sonne im Herzen, Gesundheit und Lebensfreude. Ich freue mich sehr, euch bald wieder pers. sehen zu dürfen., Gruß an KLARA!!!! und auch an Sabine und Maxi. Herzlichst Sissi, Markus, Lukas und November

  • #13

    Monika (Mittwoch, 11 November 2015 19:33)

    hallo Peter,
    hab mit großer Begeisterung deinen neuesten Bericht gelesen.
    Auch mich hat das Pilgerfieber ergriffen. Liebe Grüße

  • #12

    Natascha (Mittwoch, 11 November 2015 18:09)

    Hallo Peter
    Habe eben kurz deinen Bericht überflogen. Und damit gerade wieder ein bisschen "Heimweh" nach dem Camino bekommen. Bin nun seit 3 Wochen wieder zu Hause....

  • #11

    Hiltrud (Sonntag, 08 November 2015 09:47)

    Hallo Klara und Peter habe mit viel Spannung euren Pilgerbericht erwartet und gelesen.Sehr schön und ich finde es toll, dass Klara so tapfer mitläuft.

  • #10

    Stephan (Samstag, 03 Oktober 2015 14:44)

    Sehr schöne Seite.Hast wohl auch wie viele Andere das Pilgerfieber ;-)

  • #9

    Ellen (Dienstag, 24 März 2015 10:32)

    Hallo Klara!
    Ein wunderschöner Bericht, wie immer, fast als wäre man mit gewandert. Naja, außer Atem kamen wir hier nicht und nass sind wir auch nicht geworden, aber genossen haben wir es den Bericht zu lesen.

  • #8

    Hiltrud (Montag, 23 März 2015 20:33)

    Danke Klara für deinen wunderschönen Reisebericht über euren Wanderbericht der Pilgerreise 2014. Wunderschön ich freue mich schon auf 2015 den du mit deinem Herrchen hoffentlich unternehmen kannst .

  • #7

    Hiltrud (Montag, 19 Januar 2015 20:54)

    Montag,19. Januar 2015
    Wunderschöne Wanderungen von Klara und Peter.
    Habe sämtliche Berichte gelesen .Einfach klasse , dass Klara alles erlebt hat .

  • #6

    Christine (Donnerstag, 16 Oktober 2014 07:53)

    Als wenn wir selbst :-) mit gelaufen wären..... Vielen Dank mein Bruder für diesen interessanten und kurzweiligen Bericht!

  • #5

    e.socher (Sonntag, 12 Oktober 2014 21:56)

    Hallo Ihr Zwei,

    klasse die Berichte, wir - die Königinnen und ich - würden am Liebsten gleich los laufen!!!
    Finden es klasse, dass jetzt die Bilders gleich beim Bericht dabei sind! Die Zweibeinige war schon an vielen Stellen Eurer Pilgerreise in der BRD, Österreich und der Schweiz und hat daher noch mehr Sehnsucht empfunden beim Lesen Eures Pilgerberichts! Die vielen Kirchen mit den vielen Namen machen uns allerdings a weng atemlos....
    Aber... wir und vor allem die Zweibeinige hatten heute am Sonntag viel Freude beim Lesen Eurer homepage über das Pilgern!!!
    Liebe Grüße Ellen mit Fajar und Schneewittchen

  • #4

    Manuel (Donnerstag, 14 August 2014 16:03)

    Back home after meeting "unterwegs" between Treib and Wattenwil. Many crossings in the trail . Good luck Caminante !

  • #3

    Ohana (Freitag, 21 Februar 2014 08:22)

    Durch Zufall stieß ich heute auf Eure Site und bin begeistert - von den Berichten sowie von Klara :-)

    Herzliche Grüße und "besucht" uns doch auch ein mal

  • #2

    Diana rieth (Mittwoch, 15 Januar 2014 08:31)

    ein wirklich toller Pilgerbericht. Bin schon auf die Fortsetzung gespannt. Und Klara ist wirklich ein ganz toller Pilgerpudel, denn ich kenne sie persönlich

  • #1

    Christine Schöll (Mittwoch, 15 Januar 2014 05:26)

    Der schönste Pilgerbericht, den ich jemals gelesen habe - mir war´s als wäre ich mitgelaufen - und ich freue mich schon auf die nächste Etappe.....vielen Dank für diese tolle Berichterstattung, mein Bruder!!! Ohne Klara undenkbar :-)